Warum Lichtdesign eine immer größere Rolle spielt

Hommage an das Licht – warum Lichtdesign eine immer größere Rolle spielt

Die Architektur lebt vom Licht: Als wesentliches Gestaltungselement, ist es untrennbar mit ihr verbunden. Nicht nur imposante Barockfassaden profitieren von der richtigen Beleuchtung – ob Ladenbau oder privates Wohnen, im Innenraum ist das Licht längst heimlicher Hauptakteur. Deshalb benötigen inspirierenden Raumkonzepte immer auch inspirierende Lichtkonzepte. 

Die Plastizität der Architektur wird vom Licht geformt. Es schafft ein Zusammenspiel zwischen Materialien, Strukturen und Oberflächen – architektonische Besonderheiten hebt es gekonnt hervor. Unzählige Beispiele zeigen, schon in der Antike wurde das Licht als wesentliches Element der Architektur erkannt. Auch heute hat sich dies nicht verändert, sondern das Gegenteil ist der Fall: Die Lichtführung als raumgestalterisches Element  gewinnt immer mehr an Bedeutung. Im Ladenbau, in öffentlichen Gebäuden oder in privaten Wohnbereichen – das Licht im Raum ist ein wichtiger Bestandteil unseres täglichen Lebens. Das Lichtdesign beschäftigt sich dabei mit den gestalterischen Aspekten als Kernpunkt. Sowohl die Belichtung mit Tageslicht als auch die Beleuchtung mit Kunstlicht spielen eine entscheidende Rolle. 

Lichtdesign im Raumkonzept
Lichtdesign spielt eine immer größere Rolle bei der Innenraumgestaltung

Aufsehenerregendes Lichtdesign – oder die Synergie von Licht und Raum 

Das Licht gestaltet Gebäude und erweckt Räume zum Leben. Aber auch durch den Raum lässt sich direkter Einfluss auf das Licht ausüben – mit Öffnungen oder Durchsichten. Spricht man vom Licht im Raum, spricht man gleichzeitig von einer Synergie – das große Ganze funktioniert nur, wenn beide Faktoren aufeinander abgestimmt sind.

Raumkonzepte mit Licht verändern 

Mit einer durchdachten Lichtführung können Objekte oder Gebäudeteile akzentuiert und den Hintergrund gestellt werden. Die Akzent- und Präsentationsbeleuchtung kommt deshalb häufig im Ladenbau und der Gastronomie zum Einsatz. Das Licht dient hier als effektives Mittel zur Schaffung von Atmosphären. Es setzt aber nicht nur in Szene, sondern hat einen Einfluss darauf, wie Gäste und Shopper sich fühlen. Es ist kein Geheimnis, dass sich das Licht auch auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit auswirkt. Im privaten Wohnen gewinnt anspruchsvolles Lichtdesign daher einen immer höheren Stellenwert. Dies ist auch der Tatsache geschuldet, dass das moderne Wohnen immer häufiger durch offene Raumkonzepte geprägt ist. Wohnbereiche verschmelzen räumlich miteinander, sollen aber dennoch optisch getrennt sein und den Bewohnern ein Gefühl von Behaglichkeit vermitteln. Mit der richtigen Beleuchtung lassen sich die verschiedene Wohnbereiche in das richtige Licht tauchen: Eine hell beleuchtete Kücheninsel existiert damit problemlos im gleichen Raum wie die dezent beleuchtete Sitzecke im Wohnzimmer. Aber nicht nur ästhetische Aspekte spielen im Lichtdesign eine Rolle. Die Belichtung von Räumen kann auch hinsichtlich des energieoptimierten Bauens ein entscheidender Faktor sein oder auch der Sicherheit und Orientierung dienen. Zur nutzungsorientierten Zonierung kann es gezielt eingesetzt werden. 


Für ein optimales Lichtdesign sollten folgende Punkte mit in die Planung einbezogen werden:
  • Tagespezifische Anforderungen können durch den Einsatz von warmem, kaltem oder neutralen Licht erfüllt werden und sollten deshalb mit in die Planung einbezogen werden
  • Die Energieeffizienz eines Gebäudes lässt sich mit einem gut durchdachten Lichtkonzept optimieren. Deshalb sollten energetische Schwachstellen unbedingt vorher aufgedeckt und einkalkuliert werden
  • Besonders in öffentlichen Gebäuden müssen Brandvorschriften mit in die Lichtinszenierung eingeplant werden
  • Bei der Planung sollte stets bedacht werden, von welchen bereits vorhandenen Oberflächen störende Blendungen reflektiert werden könnten 
  • Vorgaben zur Arbeitssicherheit sollten bei der Beleuchtungsplanung von Arbeitsstätten von Anfang an mit durchdacht und geplant werden
  • Durch eine nutzungsorientierte Zonierung lassen sich ungünstige Raumgegebenheiten positiv beeinflussen
  • Aspekte der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit müssen mit berücksichtigt werden
  • Die lichttechnische Wirkung, zu welcher die Lichtintensität, die Lichtverteilung sowie die Lichtfarben gehören, muss rechtzeitig mit bedacht werden

In jede Planungsphase sollte deshalb auch das Licht im Raum mit einbezogen werden. Beleuchtungsszenarien in 3D zu visualisieren ermöglicht hier das Testen der lichttechnischen Wirkung. Auch die Einhaltung bestehender Normen ist durch eine 3D-Visualisierung einfach möglich. So können Überraschungen im Voraus vermieden werden.  

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